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    Die Wirecard AG – ist Deutschlands derzeit umstrittenste Aktie ein Investment wert?

    25.02.2019 – Die Wirecard AG (WKN: 747206) befindet sich seit Wochen im Rampenlicht der Berichterstattungen. Dabei zeigt sich der Aktienkurs volatil, wie es dies selten zuvor bei einem Dax Wert gegeben haben dürfte.


    Auslöser der Kurskapriolen waren in diesem Fall vermehrte sogenannte “Shortattacken” im Zuge von Recherchen eines Journalisten der Financial Times (FT). Die Berichte handelten dabei von angeblichem Betrug in einer der vielen Wirecard Niederlassungen weltweit, in Singapur und wurden in drei Teilen veröffentlicht. Der Journalist der Financial Times, Dan McCrum, ist dabei kein Unbekannter. McCrum, Mitherausgeber des Blogs “Alphaville”, äußerte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisch über das Unternehmen Wirecard. Weiterlesen

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    Wochenupdate Musterportfolio – KW 8 2019 und in eigener Sache

    Die Wochenperformance im Musterportfolio beläuft sich auf 0,8 %, die Jahresperformance liegt jetzt bei über 11 Prozent (11,7%). Die Cash Quote beträgt 5,8 %.


    Was war

    Fresenius hat am Mi. 20.02. Zahlen für 2018 vorgelegt und einen Ausblick auf 2019 sowie die Mittelfristziele gegeben. Zudem wurde eine erneute Dividendenerhöhung (es wäre die 26. in Folge) angekündigt. Fresenius bewegt sich damit auf den Spuren der amerikanischen Dividendenaristokraten. Bei den Anlegern kam insbesondere die Nachricht, dass man mittelfristig wieder anpeilt zweistellig im Ergebnis zu wachsen, gut an.

    Zu den Wochengewinnern zählen Wirecard (+15 %), Defama (+5,7 %) und Alibaba (+4,5 %). Am schlechtesten abgeschnitten haben Einhell (-5,1 %), Cegedim (-2,8 %) und Berkshire Hathaway (-2 %). Weiterlesen

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    Fresenius überrascht positiv mit Zahlen – erneute Dividendenanhebung verkündet

    Fresenius (WKN: 578560) hat gestern Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bekannt gegeben. Unter dem Strich stand für den international tätigen Gesundheitskonzern das 15. Rekordjahr in Folge und eine erneute Dividendenerhöhung, die 26. in Folge.


    Für die Investoren sind die Zahlen insgesamt eine positive Nachricht, da sich der Gesundheitskonzern im Laufe des vergangenen Jahres von seinen mittelfristigen Zielen verabschieden musste. Der im hessischen Bad Homburg ansässige Gesundheitskonzern ist in den Geschäftsbereichen Fresenius Medial Care (weltweit führend bei der Dialyse), Fresenius Helios (Europas größte private Klinik Gruppe), Fresnius Kabi (Hersteller von lebensnotwendigen Medikamten für chronisch Kranke) und Fresenius Vamed (Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen) aktiv. Im Rahmen der Präsentation der Zahlen wurden auch die Ziele für 2019 bestätigt. Der zu Fresenius gehörige Dialysespezialist FMC gab zudem ein Aktienrückkaufprogramm bekannt. Weiterlesen

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    Wochenupdate – KW 7 / 2019

    Die Wochenperformance im Musterportfolio beläuft sich auf 2,5 %, die Jahresperformance liegt bei knapp 11 Prozent (10,7 %). Das ist ein erfreulicher Start ins neue Jahr, jedoch nicht mehr. Die Cash Quote beträgt 5,8 %.


    Was war

    Die Corstate Capital Holding S.A. hat am Do. 14.02. erfreuliche Zahlen vorgelegt. Die 2018er Prognose konnte erneut übertroffen werden, die Dividende wurde um 20 % von 2,00 € auf 2,50 € angehoben. Ebenso deutet der stabile Ausblick auf 2019 auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell hin.

    Zu den Wochengewinnern zählt damit die Corestate sowie in der weiteren Reihenfolge Einhell, S&T und Visa. Nur ein Wert notierte im Minus ( Facebook mit -1,5 %).


    Bestände zum 17.02.2019


    Neu im Musterdepot ist zudem Deutschlands derzeit vermutlich meist diskutierte Aktie, die Wirecard AG. Bei Gelegenheit wird es an dieser Stelle einen Investmencase geben. Weiterlesen

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    CORESTATE Capital – 7 % Dividendenrendite und ein einstelliges KGV ?

    Die CORESTATE Capital S.A. (WKN: A141J3) hat heute vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Dabei konnte die Prognose aus dem November 2018 nochmal übertroffen werden.


    Die Zahlen im Detail

    Die CORESTATE Capital Holding S.A. ,ein “führender europäischer Investment-Manager für Immobilien”, vermeldete dabei unter anderem:


    • Umsatzanstieg von 50% auf 292 Mio.€
    • bereinigtes EBITDA von 184 Mio. € (+50%)
    • bereinigtes Konzernergebnis von 135 Mio. € (+45%)
    • Assets under Management von über 25 Mrd. € (+15 %), davon organisch + 9,3%
    • deutlich gesunkene Nettoverschuldung (Ende 2018 betrug diese: 389 Mio.)
    • 2019 wird weiterhin profitables Wachstum in Aussicht gestellt
    • Bestätigung des Dividendenvorschlags von 2,50 Euro pro Anteilsschein
    • EPS von 4,93 €


    Für 2019 stellt das S-Dax Unternehmen Umsätze zwischen 285 Mio. € und 295 Mio. €, ein Ergebnis im EBITDA in der Bandbreite zwischen 165 Mio. € und EUR 175 Mio. € sowie ein bereinigtes Konzernergebnis das im Bereich 130 Mio. € und EUR 140 Mio. € liegen in Aussicht.

    Zusätzlich wird weiteres organisches Wachstum im Kerngeschäft über die voll integrierte Immobilien-Plattform in Aussicht gestellt und darüber hinaus in 2019 eine “Erhöhung der Qualität und Nachhaltigkeit der Erlösstruktur”. Weiterlesen

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    Die Fortec AG aus Landsberg – Wachstum und Dividende made in Germany ?

    Die Fortec AG (WKN: 577410) ist ein Zulieferer und Händler von elektrischen Bauelementen in vielfältigen Geschäftsbereichen. Diese umfassen unter anderem Stromversorgung, Displaytechnik und Embedded PCs. Heute (14.02.2019) findet die Hauptversammlung in Landsberg am Lech statt.


    Chancen

    Dabei kann das Unternehmen auf eine stolze Geschichte zurückblicken. So agiert man bereits erfolgreich seit 1984 (ohne dabei ein Jahr mit Verlust abgeschlossen zu haben). Zusätzlich wird auf eine solide Bilanzstruktur (mit einer Eigenkapitalquote-Quote über 60%) wert gelegt. Auch als solider Dividendenzahler hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht, seit 25 Jahren wird eine Dividende an die Anteilseigner ausgekehrt. Zu beachten ist zudem das abweichende Geschäftsjahr (01.07. – 30.06.).


    Die Fortec Aktie auf Sicht von 10 Jahren


    Deutlich zu sehen ist der Einbruch im Zuge der Finanzkrise 2008/ 2009. Quelle: wallstreet-online.de


    Das in Landsberg am Lech ansässige Unternehmen profitiert dabei stark von der zunehmenden Digitalisierung und der damit steigenden Nachfrage nach den eigenen Produkten. Hier kommt dem Unternehmen speziell auch der Branchenfokus mit Bahn- und Verkehrstechnik, sowie Sicherheitstechnik und Medizintechnik zugute. Die Bedeutung dieser Unternehmensfelder dürfte dabei in den kommenden Jahren tendenziell weiter zunehmen. Weiterlesen

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    Die Google Mutter Alphabet nach den Zahlen – ist die Aktie ein Langfristinvestment wert ?

    Der Tech-Gigant aus dem Silicon Valley hat vergangene Woche Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 präsentiert. Ist das Unternehmen weiterhin aussichtsreich?


    Um eins vorwegzunehmen: es ist beeindruckend wie schnell dieses Unternehmen, das zu den 5 Größten der Welt zählt, weiterhin wächst. So konnte Alphabet (WKN: A-Shares: A14Y6F und C-Shares: A14Y6H) unter anderem folgende Rekordzahlen vermelden:


    Umsatz 4. Quartal 2017 auf 2018+ 22%
    Gesamtumsatz 2017 auf 2018+ 23 %
    Reingewinn im 4. Quartal+ 143 % (hier wirkten im 4. Quartal 2017 Sonderfaktoren, steuerliche Einmalzahlung, die den Vergleich verzerren.)


    Dabei war das Wachstum in allen vier Konzernregionen mindestens zweistellig und das obwohl die Alphabet Services bereits seit vielen Jahren auf dem Markt etabliert sind.


    Die Alphabet A-Aktie auf Sicht von einem Jahr


    Dank der Tochter Google war die Holding weiterhin sehr profitabel, der Konzern arbeitet bereits seit Jahren mit starken Margen um die 20 %. Weiterlesen

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    Interessante deutsche Nebenwerte für 2019- Teil 4 – MBB SE

    Die inhabergeführte Industrieholding MBB (Messerschmitt-Bölkow-Blohm) SE, mit Sitz in Berlin, ist seit 2008 an der Börse gelistet und konnte sich im Wert in dieser Zeit mehr als verzehnfachen. Dabei liegt der Fokus der Beteiligungen der MBB SE (WKN: A0ETBQ) primär auf Technologie- und Ingenieurunternehmen.


    Chancen

    Offensichtlich führte dieses Know-How zu einem echten Wettbewerbsvorteil, konnte das Team rund um die CEOs und Gründer Gert-Maria Freimuth (Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dr. Christof Nesemeier (CEO) Gewinne und Umsätze der Holding um über 20% pro Jahr steigern. So gelang es von 37 Mio. EUR auf einen erwarteten Umsatz (in 2018) von über 500 Mio. EUR zu wachsen.

    Die Langfristplanung setzt dabei durch organisches und anorganisches Wachstum (durch Zukäufe) ein Ziel von 750 Mio. Umsatz bis 2020 auf die Agenda. Gelingen soll dies durch unabhängig, selbstständig funktionierende Unternehmen mit hoher Technologiekompetenz. Weiterlesen

  • Aktien,  Blog,  Musterportfolio

    Update Musterportfolio – Januar 2019 – Comeback der Bullen?

    Das Jahr 2019 beginnt für das Musterportfolio, ebenso wie für die großen Indizes, sehr erfreulich. Für den Januar steht unter dem Strich ein Plus von 9,2%.



    Dabei machte sich unter anderem das Festhalten an Facebook bezahlt. Auf Monatssicht ist für die Aktie ein Plus von 27% zu verzeichnen, nachdem das Unternehmen, im Rahmen der Q4 Zahlen, zuletzt starke Wachstumszahlen veröffentlichte.


    Auch die, aus meiner Sicht, 5 aussichtsreichen deutschen Nebenwerte für 2019 entwickelten sich sehr erfreulich:

    Aurelius SE: +18%, S&T AG: +26%, Defama: +11,6%, MBB SE: +15%, Sixt VZ: + 16%


    Das Musterportfolio liegt auf Jahressicht damit vor den großen Indizes (MSCI World, Dax, S&P 500) jedoch knapp hinter dem M-Dax. Weiterlesen

  • Aktien,  Blog,  Portfolio

    Nebenwerte-Jahresfavoriten 2019: 3. Aktienanalyse DEFAMA AG – zweistellige Rendite mit Fachmarktzentren ?

    Die 2014 gegründete Deutsche Fachmarkt AG (WKN: A13SUL) gehört hierzulande zur Kategorie der noch relativ unbekannten Nebenwerte. Wenig verwunderlich, bringt es das Immobilienunternehmen mit Fokus auf kleine Einzelhandelsobjekte doch gerade mal auf eine Marktkapitalisierung von knapp 50 Millionen Euro. Die Defama AG widmet sich dabei einem absoluten Nischenbereich: Fachmarktzentren in kleinen und mittleren Städten. Lassen sich mit diesem Geschäftsmodell langfristig attraktive Renditen erzielen?

    Investmentcase

    Diese Fachmarktzentren, eine Ansammlung von Einzelhandelsgeschäften aus verschiedenen Branchen, sind dabei hauptsächlich in Nord- und Ostdeutschland angesiedelt. Der Fokus speziell auf diesen Bereich hat dabei durchaus seinen Hintergrund. Objekte dieser Größenordnung (1-5 Mio Euro) sind für die meisten institutionelle Investoren schlicht zu klein und somit uninteressant. Und wo weniger Nachfrage, da gesetzmäßig niedrigere Preise. Die Defama erwirbt Fachmarktzentren ebenso nur dann, falls eine zweistellige Nettomietrendite erzielt werden kann. Langfristig ist das erklärte Ziel der in Berlin ansässigen AG, das Portfolio sukzessive weiter aufzubauen und zu einem der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden. Weiterlesen