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    Was ist das LiFo Prinzip? – Investor Basics

    In der neu geschaffenen Kategorie “Investor Basics” werde ich Themen rund ums Investieren behandeln, die jedem Investor ein Begriff sein sollten. Heute: das LiFo Prinzip.


    “LiFo” steht dabei für “Last in First out”. Wenn, wie aktuell, die breiten Indizes einiges an Boden gutmachen, denkt vielleicht der ein oder andere Anleger darüber nach, Teilverkäufe seiner Aktien oder Fondsanteile vorzunehmen. Bei einem Verkauf von Aktien die nach dem 31.12.2008 erworben wurden (für diese Anteile gilt nach wie vor der sogenannte Bestandsschutz), kommt nun das sogenannte LiFo Prinzip ins Spiel.

    Wird ein Teil der Aktien verkauft, wandern dabei die zuerst gekauften Aktien, entsprechend dem Anteil aus dem Depot und eben nicht die zuletzt erworbenen (wie man vielleicht annehmen würde). Dies kann ganz erhebliche Unterschiede ausmachen, speziell bei gestaffelten Käufen und ist auch steuerlich relevant (da in diesem Zeitraum Abgeltungssteuer und ggf. Kirchensteuer anfallen). Weiterlesen

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    Aktien nach Dividendenrenditen auswählen? Meine Meinung zu Dividenden und Aktienrückkäufen

    Mit der nun nahenden Dividendensaison fällt der Blick von Investoren wieder vermehrt auf die Ausschüttungen der Unternehmen. Alternativ sind auch Aktienrückkäufe ein beliebtes Mittel um Investoren zu überzeugen. Doch sollten Privatanleger primär auf Dividendenrenditen schauen?


    Als ein Ergebnis der seit Jahren anhaltenden Hausse und des aktuell noch laufenden starken Wirtschafts Zyklusses können sich Aktionäre in 2019 aller Voraussicht nach auf neue Rekordsummen an Dividenden freuen. So besagen Schätzungen, dass alleine die DAX Konzerne nach einer Studie der Dekabank über 52 Milliarden Euro an Dividenden auszahlen werden. Geht es nach Berechnungen des Beratungsunternehmens EY wurden die Ausschüttungen von 2009 auf 2017 sogar um beinahe 85 % gesteigert. Dazu muss allerdings berücksichtigt werden, dass auf das Jahr 2009 (ebenso wie auf 2008) die letzte globale Finanz- und Wirtschaftskrise fällt. Somit fällt die Ausgangsbasis hier entsprechend gering aus (und die Steigerung entsprechend hoch), da für das schwache Jahr 2008 in 2009 so gut wie keine Gewinne ausgeschüttet werden konnten. Weiterlesen